Exkursions

Die Entdeckung einer speziellen Gebiet

Die historische Altstadt von Peschici vermittelt den Eindruck, direkt aus dem Fels der Steilküste zu entspringen, auf dem sie erbaut wurde. Schneeweiße Kuppelbauten mischen sich hier malerisch mit grauen Steinhäusern. Ganz in der Nähe der Ortschaft befindet sich die Kirche Santa Maria di Calena, die im 11. Jahrhundert von den Benediktinermönchen erbaut wurde.

 

Vieste ist zweifellos eine der antiksten Ortschaften in Daunia. Das Städtchen liegt in einem landschaftlich wundervollen Küstenstreifen, der sich auf einer Länge von über 30 km erstreckt und einige der malerischsten Winkel am Mittelmeer überhaupt verbirgt. Die historische Altstadt mit ihren engen Gassen und Treppen zwischen den weißen Häusern bezaubert mit ihrem einzigartigen Charme.

Die Tremiti-Inseln sind mit ihren Felsen und Steilküsten, kleinen Buchten, Felsenriffen, Klippen, Pinienwäldchen und dem typischen Buschwald "Macchia Mediterrania" ein faszinierendes Konzentrat von Naturschönheiten.

 

Einst wurde diese Inselgruppe auch als Inseln des Diomedes bezeichnet, da der Held der antiken griechischen Sagen hier die letzten Jahre seines Lebens verbracht haben soll. Der Legende zur Folge sind an den Klippen in Vollmondnächten klagende Schreie wie das Wimmern eines Neugeborenen zu hören, die angeblich von seinen Gefährten stammen, welche von Venus in Seevögel verwandelt worden sind.

 

Die Inseln sind ein Paradies für Taucher und anerkanntes Meeresschutzgebiet.

Auch der Nationalpark von Gargano mit seinen Dünen, Mischwäldern, mediterraner Steppe, den Flüssen mit ihrem sprudelnden Wasser und den Karsthöhlen bezaubert mit seiner wundervollen Naturlandschaft. Hier nisten mehr Vogelarten als in der gesamten Alpenkette und die über 2000 erfassten Pflanzenarten stellen alleine bereits 35% des gesamten italienischen Pflanzenbestandes.

 

Zu den zahlreichen Baumarten kommen unzählige Gräser. Jüngste Studien haben ergeben, dass das Gebiet von Gargano das orchideenreichste von ganz Italien ist. Hier können gut 250 Orchideenarten beobachtet werden, was 60% der in Europa heimischen Arten entspricht. Aus naturkundlicher Sicht besonders interessant sind die beiden Salzwasserseen von Lesina und Varano.

Touristen aus aller Welt strömen nach San Giovanni Rotondo zum Grab von Pater Pio und nach Monte Sant'Angelo zur Wallfahrtskirche San Michele, wo 493 der Erzengel Michael erschienen sein soll. Historiker gehen davon aus, dass die Kirche Mitte des 6. Jahrhunderts auf den Überresten einer antiken Abtei des Basilianerordens erbaut wurde.

 

Einen ganz besonderen Charme hat das Stadtviertel Junno mit seinen Reihenhäusern. Einen Besuch lohnt selbstverständlich auch San Marco in Lamis, das in einem malerischen Talkessel liegt und dessen Geschichte eng mit der der Wallfahrtskirche San Matteo verknüpft ist.